07.12.2011 Baguio

Manchmal beginnt ein Tag schlecht und schlussendlich kommt es doch noch gut. Der Ruecken zwickt, Banaue ist in Nebelschwaden eingehuellt, die Strasse ist nass und glitschig und nach einer guten Stunden faengt es an zu regnen. Immer wieder stehe ich irgendwo unter, mit der Zeit bin ich aber trotzdem tropfnass.

Kurz vor der Provinzgrenze Ifugao / Nueva Vizcaya sehe ich dann doch noch 2 typische Ifugao-Haeuser mit den originalen Strohdaechern. Ich bin jetzt in den Auslaeufern der Kordillieren und die Temeraturen sind wieder einiges hoeher als die letzten 3 Tage. Um halb 3 erreiche ich Aritao, mein vermeindliches Tagesziel. Hier gibt es aber weder ein Hotel, eine Pension oder sonst was. Alternativen sind 12km zurueck nach Bambang oder Privathaeuser abklopfen. Im Gespraech mit einem Einheimischen taucht dann noch eine 3. Variante auf. Ab Aritao gibt es eine direkte Verbindung nach Baguio. Diese Strasse wurde fuer den Bau des Ambuklao-Staudamms erstellt. Als ich meinen Gespraechspartner frage, ob er jemanden kennt der einen Van besitzt, sagt er: na klar mein Nachbar. Wir werden uns einig und nach einer Viertelstunde geht es zu viert (Chauffeur Erikson, Ersatzchauffeur Fritz und mein Gespraechspartner Budbod kommt auch gleich mit, da er noch nie in Baguio war..) auf die gut 3-stuendige Fahrt. Insgesamt erklimmen wir auf den 110 km 4 Paesse, ca. in der Mitte liegt der riesige Stausee. Auf der ganzen Fahrt kommen wir durch ein Dorf und eine handvoll kleiner Bauersiedlungen. Sonst gibt es hier nichts als eine schoene, praktisch verkehrsfreie Strasse und tolle Aussichten wohin man schaut. Als wir den letzten Pass ueberqueren, ist es schon dunkel und wir sehen die Lichter von Baguio im Tal flimmern. Die Fahrt hier hinauf was das HighLight des Tages.

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