on the road

Armin schreibt, wo wir waren, ich schreibe was ich sah und so erlebe 🙂 Hier auf den Philippinen ist es wunderschoen, alles gruen, dschungelmaessig, riesen Farne, Palmen, …  freundliche Leute, sehr sauber, und vor allem die laendliche Gegend im Norden von Leyte hat mir bis jetzt am besten gefallen. Und was trifft man so alles an wenn man mit dem Bike unterwegs ist,  …. Reisfelder, Leute die noch mit Bueffeln die Reisfelder bewirtschaften,  Velofahrer mit einem Beisitz (aenlich wie bei uns die Motorraeder mit Beisitz), Huehner, die Gockel sind an einer Schnur angemacht an einem Pfahl (NB: am Sonntag gibt es unter den Herren den ‚Gockelsport‘, war auch kurz im Ring, aber als einizige ‚Henne‘ habe ich mich nicht sehr wohl gefuehlt), weiter hat es Hunde, die sind aber im Gegensatz zu Suedamerika sehr brav,  immer wieder Unterstaende wo der Bus haelt oder wo wir bei einem kurzen Regenguss warten koennen, bis alles wieder vorueber ist, kleine Laeden mit Gittern davor, die Leute bedienen einem durch ein kleines Tor, zu kaufen gibts da meistens Wasser, Cola, Sprite, Chips, Suesses, auf einer Blache am Strassenrand wird bei Sonne Reis getrocknet, sobald es zu regnen beginnt wird er wieder ‚eingepackt‘. Den Leuten hier scheint mir, geht es um einiges besser als den Leuten in den Anden von Bolivien . Die Strecke vor 2 Tagen hatte etwa 60 Bruecken und vor jeder Bruecke eine kleine Steigung, bin fast ‚krepiert‘ :-). Das Velofahren hier empfinde ich als sehr anstrengend, vielleicht habe ich mich noch zuwenig an die Hitze gewoehnt oder Armin verlangt zuviel von mir :-). Doch nach solchen Tagen kann ich mich nur noch aufs Bett werfen, die Schuhe und Socken werden mir ausgezogen, muss nur noch die Fuesse hochheben und schon kann ich abtauchen, Armin ist eben ein Goldschatz. Ja und zwischenzeitlich weiss ich auch woher er gewisse ‚Moedeli‘ hat, denn auch ich musste hier schon mit den Haenden Fisch und Reis essen, weils kein Besteck an den Strassenstaenden gibt. Abhilfe gegen fettige Haende sind ‚Znuenisaeckli‘ , diese haben wir uns aber ’noch?‘ nicht beschafft.

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