2.2.2018 Luang Prabang

Die letzten  zwei Tage habe ich auf einem slow-boat auf dem Mekong verbracht und habe so einen gemütlichen Start in mein neues Land Laos hinter mir. Der Trip startete in Huay Xai nach dem Grenzübertritt in Chiang Khong. Per Sammeltaxi gings vom Zoll direkt an den Hafen. Insgesamt waren wir mindestens 200 Personen, die meisten junge Backpacker, einige wenige Einheimische und eine Gruppe rüstiger französischer Senioren, die 3 Monate lang per Fahrrad die Mekongländer  bereisen. Pensioniert müsste man sein ;). Verteilt auf zwei ca. 40 Meter lange Boote ging es gestern bis Pakbeng, einer kleinen laotischen Siedlung, die praktisch nur aus Guesthäusern und Marktständen besteht.  Heute um 9 ging die Reise weiter nach Luang Prabang, wo wir um 5 Uhr abends ankamen. Mein Fazit nach der Bootsfahrt fällt gemischt aus. Landschaftlich sehr reizvoll, meist war nur der Mekong, Dschungel und Berge zu sehen. Das  Reisetempo des Bootes war vergleichbar mit dem Reisetempo auf dem Rad. Anzeichen von Zivilisation waren sehr selten zu sehen. Das beste Erlebnis war heute morgen, als ich von der Frühstückterasse zwei Elefanten auf der anderen Seite des Mekongs beobachten konnte. Es ist mir aber auch bewusst geworden, dass das Backpacking und somit das von einem touristischen Hotspot zum nächsten eilen, nicht mehr meine Art zu reisen ist. Zwar geniesse ich es auch auf den Radreisen, wieder einmal an einem Ort mit guten Übernachtungsmöglichkeiten zu sein und vielleicht auch mal etwas Europäisches zu essen. Besser gefällt es mir aber definitiv abseits der ausgetretenen Touristenpfade.

PS: Gewinner des Wettbewerbs ist Markus. Ich bin in Thailand 392 km gefahren, mit seiner Antwort lag er nur 10 km daneben. Die Winner-Karte ist unterwegs 🙂

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Elefanten am Mekong
Wasserbüffel am Mekong

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