28.01.2018 Mae Salong

Wenn Rahel auf der heutigen Etappe dabei gewesen wäre, hätte sie sicher ab und zu geschimpft mit mir. Kurz gesagt, der heutige Tag war hart aber herrlich. Auch heute hatte es morgens wieder zähen Nebel, der sich erst vor Thaton lichtete. Dort machte ich einen kurzen Abstecher um eine riesige Tempelanlage zu besichtigen, die schon seit Jahren im Bau ist.  Nach Thaton wird die Strecke abwechslungsreicher, sprich es geht auf und ab. Stigi hat mich über die steilen „Rampen“ in den Bergen von Nordthailand vorgewarnt. Und er hat nicht übertrieben. Viele Teilstücke sind mit einem vollgepackten Rad schlicht unfahrbar. Das bedeutet Schieben.  Bis zum heutigen Etappenziel Mae Salong waren es schlussendlich einige Kilometer Schiebepassagen. Unterwegs habe ich die ganze Gastfreundschaft der Thais gespürt. Zuerst kam ich von einer Frau am Strassenrand Mandarinen geschenkt, später von einem Polizisten an einem Strassen-Checkpoint Wasser, nochmals Wasser bei einem Eingang zu einem Tempel und kurz vor dem Ziel noch eine Tasse Jasmine Tee an einer Strassenküche. Ich glaube, die hatten Mitleid mit mir ;-). Die Anstrengungen haben sich aber auch sonst gelohnt. Mae Salong liegt auf ca. 1100 Metern über Meer auf einem Bergkamm und vom Balkon meines Zimmers habe ich eine phantastische Aussicht.

der Morgennebel lichtet sich
kleiner Teil der Tempelanlage von Ta Ton
Mandarinenfrau
1400 Höhenmeter sind geschafft

2 Gedanken zu „28.01.2018 Mae Salong“

  1. ja ja 😉 und wenn es dann erst jeden Tag so weiter geht ;-). Die Fotos laden auf jedenfall sehr ein um Rad zu fahren und vielleicht könnte man ja die Strecke halbieren :-))) und doppelt so lange Ferien machen :-))) . Lieber Gruss Rahel

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