Passwanderung Berner Oberland August 2013

Zwei Tage vor unserer Abreise entschlossen wir uns für einmal unsere Bikes zu Hause zu lassen und stattdessen eine Passwanderung zu unternehmen. Wir beide kennen das Berner Oberland nur wenig und freuen uns, Neuland zu entdecken. Die Wetterprognosen sind schon mal vielversprechend.. Wir starten am frühen Donnerstagmorgen in Mürren nach einer kleinen Stärkung aus der Dorfbäckerei. Das kleine Bergdorf ist idyllisch auf einer Aussichtsterasse gelegen und bietet schon zu Beginn der Tour einen traumhaften Blick auf einige der schönsten Berge im Berner Oberland. Während den ersten zwei, drei Stunden halten wir immer wieder an, um uns an dieser phantastischen Bergkulisse satt zu sehen. Über die Serfinen Furgge gelangen wir ins Kiental und schliesslich auf die Griesalp, wo wir unsere erste Nacht verbringen.

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Am Freitag geniessen wir erstmal das feine Frühstückbuffet in unserem gemütlichen Hotel und warten auf eine Kollegin, die sich uns auf der heutigen Etappe anschliessen will. Leider hat sie den Zug in Zürich verpasst und wir nehmen den Aufstieg zur Blüemlisalphütte alleine in Angriff. Bei wolkenlosem Himmel und klarer Sicht steigen wir dem steilen Weg Richtung Hoh Türli beziehungsweise zur Blüemlisalphütte hinauf, die letzten Höhenmeter über eine konfortable Holztreppe. Die exponiert gelegene Hütte ist bei diesem prächtigen Wetter gut besucht, wenn wundert’s. Die Aussicht von der Blüemlisalphütte ist schlicht überwältigend. Ein 360 Grad Traum-Panorama! Und auch auf dem Abstieg über den Oeschinensee lassen wir uns viel Zeit um die Schönheiten der Natur auf uns wirken zu lassen. Nach einem erfrischenden Bad im See kommen wir abends um 7 Uhr im Tal an und finden schliesslich doch noch ein Zimmer im ziemlich ausgebuchten Kandersteg.

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Die Nacht in Kandersteg war nicht mehr so ruhig wie auf der Griesalp. Unter unserem Zimmerfenster befindet sich die Hotelbar und die Nachtschwärmer sind bis in die frühen Morgenstunden aktiv. Aber schon bald hat uns die Ruhe wieder. Wir steigen im verlassenen Ueschinental (erinnert mich ans Averstal) hoch Richtung Bunderchrinde, dem Übergang ins Engstligental. Heute ist die Sicht nicht mehr ganz so klar und kurz vor der Passhöhe zieht ein wenig Nebel auf, was aber der guten Stimmung keinen Abbruch tut. Nach dreistündigem Abstieg erreichen wir schliesslich Adelboden. Drei wunderbare Tage in den Bergen liegen hinter uns.

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