Tag 5: Achtung Sperrzone

Datum: Freitag, 30.04.2010
Etappe: Bad Mergentheim – Estenfel
Distanz: ca 75km

Da morgens in den Camping-Plätzen nichts los ist (Restaurant, wenn vorhanden noch geschlossen) geht es jeweils immer zuerst ins nächste Dorf oder zur nächsten Tankstelle. Dort gibt es Kaffee und Gipfeli, die etwa doppelt so gross sind, wie zu Hause. Dies gilt auch für die Fleischportionen. Alles ziemlich überdimensioniert für unsere Verhältnisse, aber wenn man mit der Rad unterwegs ist, kommt einem das doch sehr entgegen.

Nach Lauda-Königshofen gelange ich nach Tauberbischofsheim und früh am Nachmittag bin ich bereits oberhalb von Würzburg. Eine Frau weist mir den Weg in die Stadt weg von der Hauptstrasse in einen Wald. Plötzlich stehe ich vor einem 3 Meter hohen Tor. Da dieses nicht verschlossen ist und dahinter eine breite Teerstrasse weiterführt, fahre ich weiter. Langsam überkommt mich ein merkwürdiges Gefühl. Überall sind getarnte Unterstände zu
sehen. Dafür fehlen jegliche Strassenschilder. Plötzlich ist die Strasse zu Ende. Als ich wieder zurückfahren will, treffe ich auf einen alten Mann, der aussieht wie der Alpöhi, mit dem Unterschied das er eine Bundeswehruniform trägt. Bei ihm 2 Hunde, die mich lautstark anbellen. Höflich aber bestimmt macht er mich darauf aufmerksam, dass ich mich in militärischem Sperrgebiet befinde, wo die hier stationierten amerikanischen Soldaten Munition lagertern. Ich hätte Glück, dass er mich gesehen habe, denn er wollte soeben das Gelände verlassen und hätte dann das Tor geschlossen..
Er begleitet mich zu Gelände heraus und erklärt mir noch, wie ich auf einer Naturstrasse durch den Wald nach Würzburg gelange. Der erste Downhill auf einem Trail mit Anhänger.

Würzburg:

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